Mittwoch, Dezember 12, 2007

Bettgenossen

Erschoepft von der zweitaegigen Zugfahrt fiel ich in mein Hostelbett und schlief ein, zwei Stunden. Als ich schlaefig zwischendurch die Augen oeffnete, sah ich einen kleinen Kaefer auf meinem Bettlaken. Auf meinem Kopfkissen fand ich auch einen. Und noch einen und noch einen, ganz viele. Wenn ich einen zerdrueckte, ergab das einen blutroten Fleck. Als Naturwissenschaftler freue ich mich natuerlich ueber zusaetzliche Fauna in meinem Bett. Auf der anderen Seite war ich als normaler, menschlicher Traveller besorgt, auf Bettwanzen gestossen zu sein.

Meine Befuerchtungen sollten sich nach Vergleich von aufgenommenen Bildern (diese modernen Kameras haben ja diese tolle Macrofunktion, mit der du auch noch die kleinsten Fuehlerchen siehst) mit Internetbildern bewahrheiten. Die Recherche ergab auch, dass Bettwanzen ein Problem an der Ostkueste, New York bis runter nach Houston sind. Das sind gute Aussichten. Ich hab schon fuer zwei Naechte im voraus bezahlt.

3 Comments:

Anonymous Anonym said...

hi kristian.

na dann, viel spass bei deinen experimenten mit den wanzen. bin schon auf das ergebnis gespannt: ignorieren besser als killen?

eine intressierte wissenschaftlerin

19:01  
Anonymous Anonym said...

hi kristian,
da du ja deine rückkehr nach berlin ins auge gefasst hast, solltest du versuchen, deine krankheiten und ungeziefer-erlebnisse vielleicht nicht zu anschaulich zu beschreiben, da dich sonst nur noch die heilsarmee aufnimmt.

ein besorgter wissenschaftler

19:42  
Blogger Kristian said...

Ja, ich hatte schon den selben Gedanken, aber die Hoffnung, dass meine lieben Berliner Freunde das ganze bis Mitte Januar wieder vergessen haben.
Kristian

03:06  

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